Verkehrstaus reduziert durch Mitfahrzentralen

Wenig verwunderlich ist es, dass durch Mitfahrgelegenheiten das Stauaufkommen auf Bundesstraßen und Autobahnen weiter rückläufig ist. Die detaillierten Gründe lassen sich darauf zurückführen das Berufspendler die gemeinsame Fahrt vorziehen. Somit spart an erster Stelle der tägliche Fabrikarbeiter gleichwohl wie der Schreibtischangestellte welcher von seinem Wohnort mehrere Euros pro Wegstrecke einspart. Ebenfalls ist es möglich als Beifahrer/in nochmal die Augen zu schließen und bis zur Ankunft am Arbeitsplatz Kräfte im Kurzschlaf zu tanken.

Ihr Chef wird es Ihnen danken, wenn Sie selbst weniger Autofahren und dafür auf der Arbeit konzentrierter mitarbeiten. Damit alle Parteien welche an einer Fahrgemeinschaft teilnehmen, sollte das Automobil gleichmäßig gewechselt werden. Denn technische Reparaturen werden bei Fahrzeugen nach Kilometerleistung fällig und schon eine Vorsorgeuntersuchung ohne auswechseln von Teilen kann 120.- Euro kosten. Falls immer der gleiche und selbe Fahrzeughalter/in den Wagen von Montag bis Freitag stellt, kann neben dem Spritgeld auch eine zusätzliche Unkosten Pauschale für Reifenabrieb, Versicherungskosten und Steuern verlangt werden. Damit trägt der Anbieter der Fahrgemeinschaft die alleinige Sorgepflicht, dass die Pendelfahrt werktäglich stattfindet.

Anbieter anderer Verkehrsmittel wie Busse haben die seit mehreren Jahren andauernde Entwicklung richtig erkannt und setzen die Preisbremse bei den Nahverkehrsverbindungen an. Aus der Not geboren wird somit einer leeren Fahrzeugflotte vorgebeugt, denn sind Sitze in einem Linienbus auf Tour unbesetzt so ist das nicht die beste Reklame für das Unternehmen und unprofitabel. So löst die junge Idee „Mitfahren“ veraltete Probleme wie überlastete Verkehrswege andererseits entsteht eine neuer Konkurrenzkampf innerhalb der Mobilitätsbranche zwischen traditionellen Unternehmen und privat organisierten Mitfahrzentralen.

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